Weingut Bercher - Burkheim

Intensives Rubinrot, herrlich elegante Fruchtigkeit –das Grosse Gewächs Feuerberg Spätburgunder von Bercher in Burkheim.

Arne und Martin Bercher führen das Traditionsweingut höchst erfolgreich in der 10. Generation.

„Man muss die Herkunft der Weine immer schmecken können, das ist uns wichtig. Wir wollen keine Kopie der französischen Burgunder, sondern wir bauen klassisch badische Weine aus, mit unserer ganz eigenen Stilistik“ erklärt der bestens gelaunte Arne Bercher, der für die Kellerwirtschaft im Familienbetrieb zuständig ist. „Die Bodentypizität, die lagenspezifische Kleinklimatik, die mineralisch geprägten Vulkanverwitterungsböden des Kaiserstuhl, das alles trägt zum besondern Schmelz und einer gewissen Cremigkeit im Geschmack unserer Weine bei, der an den Zungenrändern einen Hauch von salziger Qualität hinterlässt.“, ergänzt Cousin Martin Bercher, dem die Pflege der Weinberge obliegt. Schnell wird klar, hier haben sich zwei in Geisenheim studierte junge Önologen mit Haut und Haaren und in der 10. Generation dem Weinbau verschrieben, wobei die Regionalität und das kompromisslose Streben nach Qualität im Vordergrund stehen. Die Geschichte der Familie Bercher beginnt 1457 in der Schweiz, 1756 entsteht das bis heute bewohnte und bewirtschafte Gutshaus mitten im Zentrum des malerischen Burkheim. Die Familie ist stolz auf ihre lange Weinbautradition: „Wir haben das Weingut von unseren Vätern auf höchstem Niveau übernommen, versuchen die Qualität zu halten und wollen uns mit „Feinschliff“ an vielen Details stetig verbessern.“, erläutert Arne Bercher. Seit 1990 ist man auch stolzes Mitglied im Verband Deutscher Prädikatsweingüter, VDP, hier werden die nur besten Winzer Deutschlands aufgenommen. Bercher hat sich auch dem umweltschonenden Weinbau verschrieben, vergleichbar mit dem integrierten Gemüse- oder Obstanbau.

Weinsortiment

Natürlich stehen die Burgundersorten, Grau-, Weiß- und Spätburgunder im Zentrum des Sortiments. Badischer Riesling hat es immer schwer gegenüber den Geschwistern des Rheingau, der Mosel oder der Saar. Berchers Riesling ist mit seiner filigranen Säure und frischen Fruchtigkeit ein gelungenes badisches Beispiel, auch hier kann ein herrlicher Riesling gelingen. Hervorzuheben ist auch der seltene, vollmundige Blanc de Noirs, einem Saftabzug aus Spätburgunder Trauben und der spritzig trockene Weisherbst, ein Sommerwein, der Extraklasse. „Weine müssen Spaß machen, müssen immer eine gewisse Reife ausweisen und dürfen sich nicht über den Alkoholgrad definieren, große Weine brauchen auch keinen Restzucker!“, erzählt Arne Bercher, der kein Freund der Spontanvergärung ist und, wie alle seine Vorgänger, auf traditionelle Vergärung mit Reinzuchthefen setzt. Der mineralisch frische Graue Burgunder, mit seinen leichten Walnussnoten, ist der bestverkaufte Weiswein des Hauses, „Helles Gold-Gelb mit grünen Reflexen“, so beschreiben die Berchers ihren wunderbar aromatischen Weißen Burgunder. Die Linie ist immer von klarer, filigraner Reinheit, auch bei den Paradepferden Berchers: den Spätburgundern. Mit dem Burkheimer Feuerberg im Kabinett Ausbau setzt man Zeichen. Ein sortenreiner, lagenreiner, geschmacklich überzeugender Kabinett aus dem großen Holzfass, sozusagen die Visitenkarte des Hauses. „Wer sich bei den einfachen Weinen keine Mühe gibt, was soll man da von den besseren Lagen erwarten!“ schmunzelt Martin Bercher. Die Spätburgunder aus dem kleinen Barriquefass und die Jechtinger Eichert Spätlese sind die „Premier Crus“ des Weinguts. Die intensive Beschäftigung mit der Beschaffenheit von jungen und alten, großen und kleinen Holzfässern über Generationen, ist ein Erfahrungsschatz von besonderer Güte. Früher war es die Auslese, jetzt nennt der VDP seine größten Weine „Grosses Gewächs“ und das ist der ungekrönte Star im Sortiment von Bercher, der Feuerberg Grosses Gewächs. Nur ausgesuchte Flächen, nur dunkler Vulkanverwitterungsboden, nur bestimmte Klone, 100% Handarbeit im Rebstock und extreme Ertragsreduzierung auf unter 30 Hektoliter pro Hektar kommen für das Grosse Gewächs in Frage. Und so präsentiert sich der 2008 Feuerberg als intensiv rubinroter Wein im Glas, mit Noten nach Vanille, Tabak, Sauerkirsch und etwas Mocca, wobei die filigran elegante Fruchtigkeit auch nicht von den leichten Holztönen überfrachtet wird. Der 2009 Feuerberg lag 18 Monate im Barrique und kommt ein wenig wuchtiger und dunkler daher, mit seinen Pflaumen- und Casissaromen und würzigen Noten, wie Zimt und Kaffee. Beide Spätburgunder sind großartige Botschafter badischer Spitzenweine, die jeden, auch internationalen Vergleich bestehen.

Im Rebstock

Auch bei Bercher gilt: Qualität entsteht im Weinberg. Vulkangestein und mineralstoffreiche, kalkhaltige Lösböden sind die Lagen des Kaiserstuhls. Auf ihren Hauptlagen Burkheimer Feuerberg, Burkheimer Schlossgarten, Jechtinger Eichert und Sasbacher Limburg arbeitet das Weingut mit Humus aus Grünschnitt, Kompost und Pferdemist um das Gleichgewicht in der angesämten Böden, zwischen Stickstoffbildenden Pflanzen und Nährstoff verzehrenden Pflanzen zu halten. Auf Insektizide wird verzichtet.

Sonst noch:

Der Familienbetrieb freut sich, dass Kunden immer von Familienmitgliedern betraut werden und so sind es die deutschen und internationalen Privatkunden, neben der Gastronomie und dem Fachhandel die auf das kleine Weingut in Burkheim schwören.

BercherBercher 1Bercher 2Bercher 3

Weingut Bercher OHG
Mittelstadt 13
D - 79235 Vogtsburg
Tel.: 07662-212
Fax: 07662-8279
eMail:
Homepage: www.weingutbercher.de